Kinderlaufrad Porsche – Bewertung Lefdi
Wie es wohl vielen Familien so geht, standen auch wir irgendwann vor der Entscheidung für unsere Tochter ein Laufrad zu kaufen.
An dieser Stelle muss ich leider zugeben, dass wir uns damals nicht sonderlich über die verschiedenen Laufräder informiert haben.
Letztendlich wurde der Kauf eher nach der Optik getätigt, was sich aber im Nachhinein als falsch heraus stellte.
Unsere Entscheidung viel auf das Laufrad aus dem Hause Porsche, bzw. es war wohl eher die Entscheidung des Vaters
Als der Karton dann endlich da war, wurde das Laufrad auch gleich ausgepackt und begutachtet.

Optik:
Von der Optik her macht das Laufrad von Porsche schon was her.
Silberne Lackierung mit schwarzem Porscheschriftzug, knallroter Sattel und nicht zu vergessen die Felgen in Carrera –Optik.
Also vom aussehen her, waren wir sehr zufrieden.
Anwendung:
Unsere Tochter war zu diesem Zeitpunkt knapp 2 Jahre alt. Das Laufrad wird vom Hersteller für Kinder ab 3 Jahren angegeben.
Und das passt auch so.
Eigentlich wollten wir ja, dass unsere Tochter schon früher auf das Laufrad steigt, aber trotz der tiefsten Satteleinstellung konnte sie es erst im Sommer kurz vor ihrem dritten Geburtstag nutzen.
Aber selbst da war es doch noch recht groß, obwohl unsere Tochter jetzt vom Wachstum her im Durchschnitt ist.
Das Fahren ging dann, nachdem unsere Tochter vollflächig mit beiden Füßen auf den Boden kam, doch recht gut und sie kam zügig voran.
Was mich jedoch sehr störte war der Hinterbau des Laufrades.
Es ist im Prinzip so, dass die Hinterbaustreben aufgrund der verwendeten Hinterradnabenbremse sehr breit nach hinten ausfallen.
So muss das Kind die Beine hinten nach außen bewegen um sich dort nicht anzuschlagen.
Klar, das geht, vergleicht man es aber mit anderen Laufrädern, dann ist das Porsche-Laufrad doch sehr breit hinten.
Vermutlich stand hier der Porsche 911 Model.
Ebenso negativ finde ich die Bremse an sich.
Es ist zwar gut, wenn die Bremse am Hinterrad angebracht ist um so ein blockieren des Vorderrades zu vermeiden, aber selbst mit ihren nun 4 ½ Jahren hat unsere Tochter nicht die Kraft die Bremse zu betätigen.
Mal abgesehen davon, dass die Handspanne zu klein ist.
Der Abstand zwischen Lenkergriff und Bremshebel ist einfach zu groß.
Somit wird weiterhin fröhlich mit den Füßen gebremst, was lediglich dem Schuhwerk zusetzt.
Hier wäre eine kindgerechte Bremse wünschenswert.
Gesamtfazit:
Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass wir uns dieses Laufrad nicht mehr kaufen würden.
Geblendet von der Optik und zugegebenermaßen auch vom Herstellernamen, ist es aus meiner Sicht kein so richtig kindgerechtes Laufrad.
Man sollte eben einen Hersteller wählen, der sich bereits einen Namen in diesem Bereich geschaffen hat und auf die Herstellung von Kinderfahrrädern bzw. Kinderprodukten spezialisiert ist.
Wer letztendlich als Hersteller oder Berater hinter dem Porsche Laufrad steckt kann ich nicht sagen, aber empfehlen würde ich es jetzt nicht.
Es gibt auf dem Markt kindgerechtere Produkte.
Diese Bewertung wurde eingereicht vom Community-Mitglied Lefdi
Sie spiegelt lediglich die selbst gemachten Erfahrungen wieder.
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